"Af dr Stear" - Auf der Stör

Wohnen wie in früheren Zeiten

Ein Holzhäuschen im Grünen

Unter Handwerkern war es früher üblich „auf die Stör“ zu gehen. In unserem Dialekt heißt das „ af dr Stear gian“.
Schmiede, Kesselflicker, Schneider, Schuster, Zimmerer, Weißnäherinnen, Tischler, Fleischer, Messerschleifer zogen von Hof zu Hof, um ihre Dienste anzubieten.
Bei längeren Arbeiten wohnten sie auch einige Tage im Dorf oder beim Auftraggeber.
Eine Unterkunft für diese wandernden Handwerker hat sich bei uns noch erhalten in einer Holzhütte neben unserem Haus.
Wir haben sie liebevoll „Af dr Stear“ genannt.

Erbaut im fernen Jahr 1734

Diese Hütte - ganz in Holz gebaut - geht zurück auf das Jahr 1734 und erzählt eine jahrhundertealte Geschichte. Nur das Dach mussten wir erneuern. Wir haben wieder Schindeln (kleine handgespaltene Bretter aus Lärchenholz) verwendet, so wie es früher üblich war in unserer waldreichen Region.

Schwere, ausgetretene Fußbohlen zeugen von der häufigen Nutzung nicht nur zum Wohnen, sondern auch von handwerklichen Arbeit, die Holzwände sind voll von Spuren dieser Arbeiten, und so mancher Handwerker hat Kerben in das Holz geschlagen und geritzt für seine Aufzeichnungen.

Urig und gemütlich

Ausgestattet mit dem Nötigsten zum Übernachten wie einem Heu-bzw. Strohlager, einer Bank und einem Tisch und einem kleinen Stauraum für die allernotwendigste Habe, bietet sie auch heute noch die Möglichkeit, so zu wohnen wie früher. So wie die Menschen es über viele Jahrhunderte gemacht haben bis vor nicht allzu langer Zeit.
In unserer „Af dr Stear“ kann man im Gedanken die Zeit zurückdrehen, dem Alltag unserer hektischen Zeit entfliehen und wohnen wie in einer natürlichen Oase:
innen geborgen in der urigen Holzhütte und außen eingebettet inmitten herrlicher Natur.

So nahe am Puls der Natur gibt sie auch den Tagesrhythmus vor. Noch vor dem Morgengrauen stimmen einzelne Vögel ihr Lied an und laden zum Aufstehen ein.
Wem das zu früh am Morgen ist, der kann sich noch einmal auf die andere Seite drehen und auf den zweiten Wecker waren: dem Kikeriki vom Hühnerstall.
Für den Naturfreund ist es ein besonderes Erlebnis dem Erwachen der Natur zu lauschen, barfuß durch das taunasse Gras zu gehen und die aufgehende Sonne zu begrüßen.
Abends ist sie es wiederum, die den Tages-Rhythmus vorgibt, wenn sie untergeht, sollte man das Heulager aufsuchen, denn künstliches Licht gibt es in der Hütte nicht – so wie in früheren Zeiten.
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